Suchmaschinen


Wie Google in seinem Blog mitteilt: “Die Europäische Kommission prüft die Beschwerden von drei Unternehmen gegen den Betreiber der Internet-Suchmaschine Google wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsrecht. Die Internet-Firmen aus Frankreich und Großbritannien werfen Google vor, sie im Ranking zu benachteiligen, weil sie eine Konkurrenz zu dem Marktführer darstellen. Google erklärte, man sei zuversichtlich, den Wettbewerbshütern nachweisen zu können, dass die Geschäftspraktiken in Einklang mit dem europäischen Wettbewerbsrecht stünden. Obwohl alle Beschwerden leicht unterschiedlich seien, gehe es im Kern darum, ob Google seine Wettbewerber unfair behandele oder seinen Kunden Schaden zufüge, schrieb die Rechtsberaterin von Google, Julia Holtz, im Blog des Unternehmens. “Das ist nicht der Fall”, versicherte sie.”

Berichtet Ihr

ANGEL Ihr Moderator

Ich habe einen Gutschein-Code eingelöst. Warum wird in meinem AdWords-Konto angegeben, dass mein Vorauszahlungsguthaben aufgebraucht wurde ?
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Wenn Sie als Webseiten-Betreiber einen Werbegutschein von Google bekommen, dann ist das noch lange kein Grund sich zu freuen. Im Gegenteil, es steht ihnen dann eine Odyssee bevor, die Sie am den Rand eines Tobsuchtsanfall bringen kann. Denn zuerst müssen Sie ein Google-AdWords-Konto eröffnen, dadurch geben Sie an Google eine Menge an persönliche Daten weiter und – “das genau ist Zweck der Übung” !

Dann müssen Sie Kampagnen und Anzeigen angeben, Einstellungen, Budgets und Gebote festlegen, wenn Sie dann glauben, jetzt geht’s los, Gutschein einlösen und ab geht’s mit der Werbung für Ihre Webseite bei Google, weit gefehlt ! Denn Sie finden keine Option, den Gutschein einzulösen. Nach langem Suchen in diversen Hilfsseiten, finden Sie mit Glück, das Sie erst noch eine Zahlungsart festlegen müssen. Nachdem Sie auch das getan haben und weitere Daten wie z.B. Kontonummer oder Bankverbindung an Google weitergegeben haben, finden Sie endlich ein Feld in dem Sie den Code von Ihrem Gutschein eingeben können. Kurze Zeit später können Sie dann in Ihren Konto-Details lesen, das Sie über ein Guthaben von 75.- Euro verfügen können, aber wiederum weit gefehlt ! Denn nun steht plötzlich auf ihrem Konto zu lesen:
Ihr Vorauszahlungsguthaben wurde aufgebraucht. Daher werden Ihre Anzeigen zurzeit nicht geschaltet.”

Sämtlich Anfragen und E-mails an den Google-AdWords-Support, werden vom Computer beantwortet und Sie müssen sich weiter mit den Hilfsseiten abquälen.

Bis Sie dann auf folgende Erklärung stoßen:

“Da Sie für Ihr AdWords-Konto die Vorauszahlung festgelegt haben, ist für die Anzeigenschaltung eine Vorauszahlung erforderlich. Angaben zum Mindestbetrag in Ihrer Währung erhalten Sie hier. Sobald Sie eine Zahlung vorgenommen haben, ziehen wir eine geringe Aktivierungsgebühr vom gezahlten Betrag ab. Mit dieser Gebühr wird die Gültigkeit Ihrer Zahlungsangaben bestätigt. Zudem dient sie zur Gewährleistung, dass AdWords-Kunden die Erstellung zielgerichteter Anzeigen anstreben. Nach der Verrechnung der Aktivierungsgebühr mit Ihrer Zahlung werden die Werbekosten über das AdWords-System von Ihrer Gutschein-Gutschrift abgezogen, bis der Betrag der Gutschrift aufgebraucht ist. Anschließend angefallene Kosten werden Ihnen berechnet. Ist der Betrag der Zahlung aufgebraucht, wird die Anzeigenschaltung eingestellt.”

Spätestens jetzt wissen Sie “Verarsche” keine Einzahlung – keine Gutschrift, aber Google hat all Ihre persönlichen Daten und bezahlt dafür nichts. Sie aber werden nach Kontoeröffnung mit Mails von Google zugespammt !

Meint Ihr

ANGEL Ihr Moderator

Ein Auszug, wo Ihre Daten überall gespeichert werden:

… Adressen-Verzeichnisse – Ämter – Anlageberater – Armee – Ärzten – Auktions-Betreiber – Auskunfteien – Autoverkäufer – Auto-Werkstätten – Autofahrer-Clubs – Bahn – Banken – Behörden – Blogs – Boots-Vermieter – Buch-Clubs – Bundesheer – Casinos – CIA – Clubs – Computer-Betriebssysteme – Communitys – Datensammler – Detektiv-Büros – Energie-Lieferanten – Europol – EU-Sicherheitsbehörden – Facebook – Fan-Clubs – FBI – Fernsehsender – Finanzamt – Fluggesellschaften – Foren – Gefängnisse – Geheimdienste – Gemeinden – Gerichte – Gewerkschaften – GIS – Glückspiel-Unternehmen – Google – Gratis-Software-Anbieter – Hacker – Handels-Register – Heime – Hotels – Inkassobüros – Interpol – Internetbetrüger – Kammern – Kirchen – Krankenkassen – Kundenkarten-Aussteller – Labore – Landes-Sicherheitsbehörden – Leihwagen-Firmen – Lokale – Magazine – Microsoft – Ministerien – Mobiltelefon-Betreiber – Notare – Online-Stores – ORF – Parteien – Pensionen – Polizei – Post – Provider – Radiosender – Rechtsanwälte – Reisebüros – Schulen – Software-Unternehmen – Sozial-Netzwerke – Sparkassen – Spitäler – Sport-Clubs – Strafregister – Suchmaschinen – Supermärkte – Telefonbetreiber – Twitter – Umfrage-Unternehmen – Universitäten – US-Sicherheitsbehörden – Verbände – Vereine – Vermieter – Verpächter – Verwalter – Wasser-Lieferanten – Wettbüros – Zeitschriften – Zeitungen …

Wenn all diese Daten einmal vernetzt werden, dann ist sowieso Feierabend, mit Privatsphäre und Datenschutz.

25 Regeln gegen Online-Risiken für sichereres Surfen im Internet und sozial Netzwerken:

1.) Surfen Sie nach Möglichkeit nicht mit einem PC im Internet auf dem Sie sicherheitskritische oder personenbezogene Daten vorhalten und bearbeiten.

2.) Nutzen Sie die verschiedenen Möglichkeiten, die Sicherheitsoptionen Ihres Betriebssystems, Ihres Web-Browsers und Ihres E-Mail-Programms anzupassen.

3.) Geben Sie im Internet nicht freimütig Auskunft über Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre E-Mail-Adresse und Weiteres. Dies gilt in erster Linie für Chats, Newsgruppen und Gewinnspiele.

4.) Falls Sie sich häufiger in Chatrooms oder Newsgroups aufhalten, legen Sie sich eine zweite Mail-Adresse bei einem Freemailer zu und geben Sie z. B. in Newsgroups diese an.

5.) Verwenden Sie vernünftige Passwörter, die nicht im Duden stehen und mindestens 8 Zeichen lang sind – am besten eine Kombination aus Groß- und Klein-Buchstaben sowie Zahlen. Auf keinen Fall sollten Sie leicht zu erratende Passworte wie Ihren Namen, Ihr Geburtsdatum oder so sinnige Varianten wie “Passwort” oder “geheim” vergeben.

6.) Speichern Sie keine Passwörter auf Ihrer Festplatte und geben Sie Ihre Kennwörter nicht an Dritte weiter.

7.) Arbeiten Sie nicht als Administrator mit allen Rechten, sondern als Nutzer mit eingeschränkten Rechten.

8.) Installieren Sie nur Programme, die Sie auch tatsächlich benutzen und schalten Sie nicht benötigte Funktionen ab.

9.) Vorsicht bei dem Öffnen von E-Mail-Anhängen! Vor allem bei verdächtigen Dateiendungen wie *.vbs, *.com, *.exe, *.pif oder *.scr.

10.) Größte Vorsicht bei Downloads von Programmen aus dem Internet! Laden Sie möglichst keine Programme von nicht vertrauenswürdigen Seiten herunter. Diese könnten Trojaner, Viren oder aktuell 0900-Dialer enthalten. Vor der Installation empfiehlt es sich, die Software einem Check mit dem Virenscanner zu unterziehen.

11.) Nutzen Sie möglichst die aktuellste Browserversion, da dort bereits bekannte Sicherheitslücken früherer Versionen meist nicht mehr vorkommen.

12.) Nutzen Sie eine Personal Firewall.

13.) Nutzen Sie einen aktuellen Virenscanner und laden Sie regelmäßig die neusten Virensignaturen vom Hersteller herunter.

14.) Sicherheitslöcher in Betriebssystem und Software können durch aktuelle Service Packs und Patches des Herstellers gestopft werden.

15.) Schalten Sie im E-Mail-Programm das HTML-Format für Mails ab.

16.) Nutzen Sie Verschlüsselung, falls Sie sensible Daten per E-Mail versenden.

17.) Falls Sie persönliche Daten über das Internet weitergeben, achten Sie darauf, dass dies über eine gesicherte, verschlüsselte Verbindung passiert. Dies erkennen Sie daran, dass die URL statt mit http:// mit https:// beginnt oder das Symbol “Schloss” in der Fußzeile des Browsers erscheint.

18.) Deaktivieren Sie im Browser und im E-Mail-Programm vor allem ActiveX und im Zweifelsfall auch JavaScript.

19.) Machen Sie regelmäßig Sicherungskopien Ihrer Daten.

20.) Erstellen Sie eine Notfallstartdiskette bzw. CD.

21.) Denken Sie daran, sich nach der Session immer aus dem sozialen Netzwerk abzumelden.

22.) Erlauben Sie dem sozialen Netzwerk nicht, sich an Ihr Passwort zu erinnern – diese Funktion heisst “Auto-complete”, automatische Vervollständigung.

23.) Mischen Sie Ihre geschäftlichen Kontakte nicht mit den persönlichen Kontaktangaben Ihrer Freunde.

24.) Erstatten Sie sofort Bericht über gestohlene/verlorene Mobiltelefone mit gespeicherten Kontaktangaben, Bildern oder persönlichen Daten.

25.) Stellen Sie das Niveau der Privatsphäre Ihres Profils sachgemäss ein.

Bis zur totalen Vernetzung und Kontrolle, sollten wir es den Daten und Kontroll-Freaks so schwer als nur möglich machen !

Meint Ihr

ANGEL Ihr Moderator

Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin wollen in den nächsten Jahren fünf Millionen ihrer Aktienanteile an dem Internetunternehmen im Wert von derzeit 5,5 Milliarden Dollar – 3,9 Mrd. Euro verkaufen. Nach dem Verkauf würde ihr Anteil der Stammaktien auf 15 Prozent und ihr Stimmrechtsanteil auf 48 Prozent sinken. Das geht aus einer am Freitag bei der Börsenaufsicht eingereichten Mitteilung hervor. Demnach soll sich der Aktienverkauf über einen Zeitraum von fünf Jahren erstrecken.

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ANGEL Ihr Moderator

Trotz Hackerangriffen die vermutlich großteils aus China kommen und die Sicherheitslücke im Internet Explorer nützen, schloss Microsoft-Chef Steve Ballmer einen Rückzug aus China aus, wie von Google erwogen, aus. “Es gibt jeden Tag so viele Angriffe. Ich glaube nicht, dass es da etwas Ungewöhnliches gab”, sagte er. Er erwarte nicht, dass ein Rückzug aus China die Angelegenheit voranbringen würde. Microsoft hofft mit seiner Suchmaschine Bing auf einen Durchbruch. Das könnte klappen, falls Google sich aus China zurückzieht.

Halte ich für rückgradlos, wenn sich die Suchmaschine Bing, jetzt die chinesische Zensur aufs Aug drücken lässt, um wenigstens in einem Land besser als Google zu sein.

Lesen Sie auch: “Als Reaktion auf eine Sicherheitslücke in mehreren Versionen des IE – Allegemeine Warnung vor Nutzung des Internet Explorer !

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ANGEL Ihr Moderator

Wie Herr  Thomas Seifert “Die Presse” in einer OTS-Presseaussendung zu bedenken gibt, könnte es sich bei der Aufsehen erregenden Meldung: “Google” droht wegen Zensur und Diebstahl geistigen Eigentums mit Rückzug aus China ! um eine Positiv-PR Aktion handeln, - und wenn ?

Längst hat China, Google an wirtschaftlicher Bedeutung in den Schatten gestellt, der zitierte “21,8-Milliarden-Umsatz-Mediengigant” so Herrn Seifert, hatte lange Zeit die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf seiner Seite, ist aber in den letzten Monaten unbestritten, zurecht auch ins schiefe Licht geraten. Zu schnell, zu viele Daten, zu groß, zu undurchsichtig, eine Machtkonzentration die letztlich auch den größten Phlegmatiker beginnt Angst zu machen.

Aber, muss nicht jedes Mittel Recht sein um Menschenleben zu retten und Menschenrechte im 21. Jahrhundert durchzusetzen ?

Auch wenn Google eine PR-Aktion oder eine Ablenkungsmanöver mit der Entscheidung sich aus China zurückzuziehen gestartet hat, bleibt letztlich, das Aufzeigen einer der mächtigsten Institutionen der Neuzeit: “da stimmt etwas nicht, in diesem China” als weltweit gehörte Botschaft über.

Da soll sich doch Google lieber noch einige Milliarden einstecken, aber ich sehe die vermeidliche PR-Aktion von Google als eine wertvolle Hilfe, die Menschen
weltweit aufzurütteln und die neuen wirtschaftlichen Superstars aus China in Frage zu stellen.


Für mich bleiben diese chinesisch kommunistische Diktatoren Bande, Menschenrechtsverbrecher und gehören weltweit von “Jedem” geächtet und boykottiert !

Meint Ihr

ANGEL Ihr Moderator

Wie der ORF heute berichtet: “Der Internet-Konzern Google will sich nicht mehr der chinesischen Zensur beugen und nimmt dafür sogar einen Abzug vom größten und am schnellsten wachsenden Internet-Markt der Welt in Kauf. Zudem wirft Google China Angriffe auf seine Infrastruktur und Diebstahl geistigen Eigentums vor.”

Auslöser der Kehrtwende sind laut Angaben von Google massive Cracker-Angriffe aus China, der Diebstahl von Programminformationen und die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit in China. China hat laut eigenen Angaben rund 360 Millionen Internet-User. Internationale Bürgerrechtsgruppen begrüßten die Entscheidung am Mittwoch als einen mutigen Schritt zum Schutz der Internet-Freiheit und der Menschenrechte.

Bei den Cracker-Angriffen aus China wurden laut “Wall Street Journal” wichtige Quellcodes gestohlen, mit denen potenziell Zugang zu anderen Daten gewonnen und Sicherheitsmängel identifiziert werden können. Google sprach nur vage von “Diebstahl geistigen Eigentums” und einem “hochraffinierten und gezielten Angriff auf unsere Unternehmensstruktur, der aus China kam”.

Es seien ähnliche Angriffe auf mindestens 20 weitere große Unternehmen in den Bereichen Internet, Finanzen, Technologie, Medien und Chemie entdeckt worden. US-Behörden hätten sich eingeschaltet.

Berichtet Ihr

ANGEL Ihr Moderator

Dazu gründet es eine Tochter namens Google Energy. Das Zulassungsverfahren läuft noch. Durch die Unternehmensgründung will Google klimaneutral werden. Google will ins Energieversorger-Geschäft einsteigen. Der Suchanbieter hat dafür das Unternehmen Google Energy mit Sitz in Delaware gegründet. Derzeit läuft ein Antrag bei der amerikanischen FERC – Federal Energy Regulatory Commission, einer Behörde, die für die Energieversorgung zuständig ist. Google Energy soll die Genehmigung bekommen, Strom von den Erzeugern zu kaufen und zu verkaufen.

Laut einem Google-Vertreter bedeutet Google Energy keinen Wechsel im Kerngeschäft des Suchanbieters. Der Schritt werde dem Unternehmen mehr Mittel an die Hand geben, um das gesteckte Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. “Im Moment können wir auf unseren Märkten keine erneuerbaren Energien in den Mengen, die ein Energieversorger liefert, zu erschwinglichen Preisen kaufen”, sagt Niki Fenwick von Google. “Wir wollen erneuerbare Energien in höchster Qualität und zum günstigsten Preis erwerben, wo wir können, und dann die Grünstromzertifikate nutzen.”

Berichtet Ihr

ANGEL Ihr Moderator

Wir Bedanken uns bei unsere Lesern für Ihr Interesse und Ihre Treue.

Berichtet Ihr

ANGEL Ihr Moderator

Werbung für Alkohol ist seit Jahren verboten. Werbung für Rauchwaren und das Rauchen in der Öffentlichkeit ist verboten und gegen Raucher wird seit Monaten, eine wahre Menschenhatz in der EU veranstaltet.

Aber hunderttausende spielsüchtige Menschen kratzen die EU nicht wirklich. Casinos, Automatenspiel, Lotto, Rubellose, Sportwetten und Internetglückspiele ruinieren jährlich tausende Familien und machen Menschen spielsüchtig, also schwer krank. Aber Pokern um viel Geld wird in der TV Werbung noch als “Sport” angepriesen ?

Es vergeht kaum eine Stunde am Tag, wo die Menschen nicht mit Werbung für Glücksspiele niedergeknüppelt werden. Fernseh und Radiosender sind die größten Handlanger der Abzocker, überall wird den Menschen vorgegaukelt,
Glückspiel macht alles möglich. Da hört das Orchester in der Oper auf zu spielen wenn ein Lottogewinner einschläft, da fallen ganze Wohnhäuser zusammen, wenn sie die Sicht eines Lottogewinners verstellen und natürlich hat jeder Lottogewinner, das größte und schönste Haus, Boot und Auto das man sich nur vorstellen kann.

Aber wie sieht die Realität wirklich aus, Bankrotteure die ihr gesamtes Geld verspielt haben, hat es immer schon gegeben, aber die kleine Hausfrau, die täglich etwas vom Haushaltsgeld abzweigt, um sich ein Brieflos zu kaufen, macht ihre Familie nur langsam Bankrott. Der Arbeiter, der in Hoffnung auf das große Glück, zwei mal wöchentlich einen Lottoschein ausfüllt, den er sich schon lange nicht leisten kann, muss seiner Familie jetzt erklären, warum es keine Weihnachtsgeschenke gibt.

Aus all dem resultiert eine immer höhere Beschaffungskriminalität, tausende kaputte Familien und schwer kranke Spieler, deren Behandlung uns allen Millionen im Jahr kostet.

Aber es geht munter weiter, das Spiel mit dem Glück, das mindestens so viele Menschen schon ins Unglück gestürzt hat, wie Rauchen oder übermäßiger Alkoholkonsum.

Vor 30 Jahren hat einmal, ein damals noch kleiner Casino-Direktor, später großer Glückspielbetreiber zu mir gesagt: “auf Dauer gewinnt immer nur das Casino, im Schnitt 500 Schilling pro Besucher !” Auch ich habe in den über 30 Jahren meiner Tätigkeit als Gastronom, nur Verlierer beim Glückspiel kennengelernt und nicht einen einzigen “Gewinner” wie in der allgegenwärtigen Werbung angekündigt wird. Denn selbst Millionen-Gewinner die ich auch unter meinen Gästen hatte, waren kurze Zeit später, ärmer als je zuvor.

Lesen Sie auch: “Glücksspiel im Internet – ein Karussell aus Schulden – Lügen – Not und sozialem Abstieg !


Einmal in das Karussell hineingeraten, ist der Ausstieg sehr schwer.

Meint Ihr

ANGEL Ihr Moderator

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