Die Polizei warnt vor falschen Todesnachrichten in Form von Mails und Faxen: Derzeit werden vermehrt Nachrichten über den Verlust eines Angehörigen und dem Versprechen einer hohen Erbschaft verschickt. Die Betrüger wollen Geld.

In den aktuell verschickten E-Mails und Faxen arbeiten die Betrüger mit folgendem Trick: Ein Experte könne gegen Vorauskassa helfen, die Erbschaft eines nahen Angehörigen zu bekommen. Denn das Geld würde auf einem Konto im Ausland liegen. Die Täter versuchen ihren Opfern entweder eine Anzahlung zu entlocken oder sie zur Bekanntgabe von Kontodaten zu bewegen, sagt Franz Wendler vom Landeskriminalamt Niederösterreich.

Tätergruppen agieren in ganz Europa – “Man sollte auf jeden Fall keine Zahlungen vornehmen und keine persönlichen Kontodaten bekanntgeben. Wenn solche Mails einlangen, sollte man sich an die nächste Polizeidienststelle wenden”, sagt Wendler. Zusätzlich wurden Präventionsbeamte in ganz Österreich informiert, die in den einzelnen Bezirken die Bevölkerung vor diesen Schreiben warnen. Die Tätergruppen seien in ganz Europa verstreut, und man versuche derzeit gemeinsam mit dem Bundeskriminalamt und der Europol, die Betrüger auszuforschen.

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