ÖVP Gesundheitssprecher Dr. Erwin Rasinger fordert Nationalen Aktionsplan wegen jugendlichen Rauchern in Österreich.

Folgeerkrankungen belasten österreichisches Gesundheitssystem – Bestehende Gesetze ausschöpfen – Präventionskampagne starten. Österreich nimmt in Europa einen traurigen Spitzenrang bei jugendlichen Rauchern ein, so Rasinger.
Unter den 15-Jährigen rauchen 25 Prozent, 42 Prozent der 16-Jährigen und bei den 17-Jährigen bereits 50 Prozent. “Das ist eine gesundheitspolitische Zeitbombe”, betont Rasinger, der auf die Folgeerscheinungen verweist: “Denn in 20 bis 30 Jahren entstehen dem österreichischen Gesundheitssystem enorme Folgekosten, die durch Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Lungenkrebs auftreten. Immerhin sind allein 30 Prozent aller Krebserkrankungen auf das Rauchen zurückzuführen.”

Es besteht dringender Handlungsbedarf, weil es nicht Ziel der österreichischen Gesundheitspolitik sein kann, resignierend die Selbstaufgabe zu verkünden”, so der ÖVP-Gesundheitssprecher weiter.

Die Jugendschutzgesetze sehen vor, dass man bis zum 16. Lebensjahr Rauchwaren weder erwerben noch konsumieren darf. “Der Kontrolle dieser bestehenden Gesetze muss endlich mehr Augenmerk geschenkt werden. Hier sind alle gefordert – der Handel, Aufsichtspersonen und Eltern, die man durchaus in die Pflicht nehmen muss”, so Rasinger weiter.

Fakt ist: “Alle Bemühungen, die Kosten des österreichischen Gesundheitswesens zu senken, werden scheitern, wenn man es nicht erreichen kann, dass die Bürger im Sinne der Eigenprävention selbst auf ihre Gesundheit schauen.” Der ÖVP-Gesundheitssprecher abschließend: “Wir brauchen auch eine nationale Präventionskampagne, die das Problembewusstsein stärkt, aber in einem Ausmaß, dass sie den Namen einer solchen nationalen Kampagne auch verdient.” Quelle: OTS
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Die Worte des Herrn Dr. Rasinger, kann ich als Raucher nur unterstützen. Seit Generationen wurde uns vorgegaukelt Rauchen wäre fesch und heute werden Raucher meiner Generation, fanatisch ausgegrenzt und teilweise sogar wie Aussätzige behandelt.

Aber Diskriminierung war noch nie der Weg, etwas zum besseren zu verändern. Jede positive Bewusstseinsbeeinflussung, die Jugendliche davon abhält zu rauchen werde ich immer gerne unterstützen, denn meine Kinder haben von mir noch nie gehört, das Rauchen fesch ist. Im Gegenteil, erkläre ich ihnen bei jeder Gelegenheit das Rauchen ungesund und überflüssig ist. Von den enormen Kosten jetzt mal abgesehen. Aber ich habe nie versucht, es ihnen zu verbieten, sondern ihnen die Entscheidung selbst überlassen und siehe da, mit mir dürfte die letzte Generation von feschen Rauchern, zumindest in unserer Familie aussterben.

Präventionskampagne, die das Problembewusstsein stärken “JA”
fanatisches Ausgrenzen und unsinnige Verbote “NEIN”

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